#4 Oktober vs. Juni
- Stefan Turowski

- 4. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 11. Dez. 2025
Der Oktober zeigte sich von seiner schönsten Seite. Indian Summer in the Tauern! Was will man mehr?

Da ließ sich dann auch mein Vater nicht lange bitten und komplettierte das Familienfoto. Für ihn war es allerdings eine völlig neue Situation: Nach neun Jahren gab hier nichts mehr zu tun. Und so verwandelte er sich von einem Holz- in einen Bücherwurm. Aber solidarisch wie unsere Gäste nun einmal sind, blieb er dabei nicht lange allein.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Solidaritäts-Workshops im Oktober 2025:
Bruno & Theo, Linda & Klaus, Ulrich & Cosima, Franzi & Christopher, Dirk & Svenja, Iris & Dieter, Rudi & Gerlinda, Tristan & Vio, Steffen & Inga, Alfons & Andy & Michi, Reinhold & Isabella, Ralph & Cécile, Stephan und Andrea & Anna & Tom
8 Monate später - Juni 2025
Im Juni war ich tatsächlich fast häufiger in Österreich als in Berlin. Am 4. ging es wieder für ein paar entspannte Tage zu Jan nach Goldegg. Ich musste meinen Umzug von den restlichen Möbeln vorbereiten, die im Kötschachtal untergestellt waren. Und auch noch die allerletzten Dinge von der Rudolfshöhe abholen. Das allerdings fühlte sich wirklich sehr seltsam an. Das war nicht mehr unsere Rudolfshöhe.
Am 12. ging es dann mit dem Transport No. 2 nach Brandenburg. Dort wartete wieder der liebe Hans auf mich, um mir beim Ausladen zu helfen. Jetzt hatte ich wirklich (fast) alles wieder an einem Fleck. Yippieh!
Und auch für mich selber stand wieder ein Umzug an. Nur zwei Straßen weiter in die Invalidenstraße zu Jörg, bei dem ich dann in seinem Gästezimmer dem übergroßen Portrait von Lady Di Gesellschaft leisten durfte. Wenn schon obdachlos, dann aber mit Stil!
Die letzten beiden Juniwochen standen ganz im Zeichen der Kunst. Erst war ich mit Frauke auf der Deutschlandpremiere von "Der Saft des Bösen". In dieser Horror-Komödie schickt meine Freundin Nina Queer die in die Jahre gekommene Disko-Diva Anastasia Palmovsky auf eine blutige Flucht vor Jugendamt, Oma Brunhilde und ihren eigenen Dämonen. Das sagt, glaube ich, alles!
Und danach ging es nach Bad Gastein - zur Eröffnung der Sommer.Frische.Kunst. Einmal wollte ich wirklich mal von Anfang an mit dabei sein und mir alle Ausstellungen in Ruhe anschauen. Und was soll ich sagen? Es war toll und hat einen riesigen Spaß gemacht. Genauso wie das Eröffnungs-BBQ im Comodo, wo ich etwas ausgeholfen habe.
Und wie auch schon acht Monate zuvor, zeigte sich Bad Gastein von seiner besten Seite:



















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