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#6 Weihnachten vs. August

Aktualisiert: 27. Dez. 2025

Eine unserer am häufigsten gestellten Fragen in den letzten neun Jahren: Habt Ihr denn an Weihnachten auch Schnee? Und ob!


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Auf den Schnee konnten wir uns wirklich immer verlassen. Kein einziges Mal hat er uns im Stich gelassen und uns und unserem weihnachtlichen Deko-Wahn verlässlich in die eiskalten Hände gespielt.


Und ab Dezember waren wir auch wirklich wieder WIR. Jan kam für die letzten fünf Monate zurück in unsere Rudolfshöhe: Was wir gemeinsam begonnen haben, beenden wir auch gemeinsam!



So, und was haben wir alles in dieser weißgepuderten, vom herrlichsten Kitsch nur so triefenden Bergidylle getrieben? Na, was wohl? Uns wurden die Ohren vom Krampus langgezogen. Ich habe zum allerersten Mal meine Schneefräse benutzt und die Schippe sofort ins Tal geschmissen. Das konnte ich natürlich nicht lange mit meinem Gewissen vereinbaren, also warf ich mich auf den Schlitten und habe alle Hindernisse aus dem Weg geräumt, um sie wiederzuholen.



Jetzt brauchten wir noch drei bis fünf Tannenbäume, die zehn Kisten Weihnachtsdeko aus der Garage, natürlich WHAM und Mariah Carey und schon konnte es losgehen... Weihnachten, wir kommen!


Zum krönenden Abschluss fehlte nur noch die Familie Horx, die uns bereits zum zweiten Mal in die Geheimnisse eines traditionell-britischen Weihnachtsfestes einweihte. Samt übergewichtigem Truthahn, Christmas Crackers und Papierkrönchen.


Unsere Advents- und Weihnachtsengelchen im Dezember 2024:

Vici & Georg, Dani, Miri, Dan & Emily, Sandra & Ekki mit Bambi, Isabelle & Miri, Oona & Matthias, Julian, Paul, Tristan & Vio, Friedhelm & Waltraut, Michael & Frieda & Kalle




8 Monate später - August 2025

Der August begann mit einer feucht-fröhlichen Bootstour auf der Spree. Nika, Pierre, Micki, Arne, Sebi, Neele und Maik hatten sie mir auf der Abschiedsparty geschenkt, um mich nach neun Jahren Bergpanorama wieder auf den Boden der Tatsachen, ... ich meine von Berlin zu holen. Und das ist ihnen vorzüglich gelungen! Ein paar Tage später wollte ich es dann sein, der meiner Nichte zu ihrem 20sten Geburtstag das Austernessen näher bringen wollte. Die Begeisterung hielt sich zwar in Grenzen, aber der Tag mit ihr war dennoch nicht zu toppen.


Ab Mitte August zog es mich immer mehr aufs Brandendenburger Land. Das hochherrschaftliche Gut von Silke und Philipp war einfach viel zu schade, um nur meine Kisten und Möbel zu beherbergen. Ich wollte ihnen Gesellschaft leisten. Außerdem freute ich mich auf die täglich frischen Eier von ... Sorry, die Namen der Hühner habe ich mir nicht gemerkt.


In dieser Cholesterin geschwängerten Phase hatte ich sogar die Idee, das leerstehende Nachbarhaus anzumieten. Im ersten Moment sprach eigentlich alles dafür: tolle Nachbarn, ruhige Lage, viele Seen ringsrum, Berlin in der Nähe, wenn ich es will. Auch wenn ich mich recht schnell wieder von dieser Idee verabschiedete, so merkte ich doch, dass ich nun damit begann, mir über die nächsten Schritte Gedanken zu machen.



Am 28. August schickte ich sie dann raus: "Meine letzte Nachricht von dieser Adresse". Darin versprach ich viele lustige Geschichten aus neun Jahren WALDHAUS RUDOLFSHÖHE. Dass es anders kam, seht ihr hier. Aber dass ihr mir dennoch weiterhin zuhört, bedeutet mir wahnsinnig viel!

 
 
 

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